Samba
Die Samba zählt zu den Lateinamerikanischen Gesellschaftstänzen und hat ihren Ursprung in Brasilien. In heutiger Zeit hat die Samba aber überhaupt nichts mehr mit der Samba, wie sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus Brasilien nach Europa kam, zu tun. Die Musik, die man in Brasilien nutzte ist typische brasilianische Musik, die von den afrobrasilianischen Einflüssen geprägt ist, wie die typischen brasilianischen Musikinstrumente, so zum Beispiel die Ilus, die Handtrommeln. In heutiger Zeit kann man die Samba aber zu vielen Musikstücken, die auch von deutschen Musikern gesungen und gespielt werden.Die Samba zählt zu einem der rhythmischsten Lateinamerikanischen Tänzen. Getanzt wird im 2/4 Takt, und durch die schnell umgesetzten Hüft- und Beinbewegungen bei der Samba wird gezeigt, mit welcher Geschwindigkeit dieser Tanz getanzt wird. Dieser Tanz ist nicht, wie zum Beispiel der Cha Cha Cha ein stationärer Tanz, der am Platz getanzt wird, sondern ein Tanz, der über die gesamte Tanzfläche getanzt wird. Die Samba gehört zu einem der anspruchsvollen Tänzen, die zu den Turniertänzen zählen, da hierbei der Rhythmus nicht immer gleich der Schrittfolge ist. Das bedeutet, dass der Tanz, obwohl er im 2/4 Takt getanzt wird, nicht immer aus zwei Schritten in einem Takt besteht. Häufig, bei den vielen getanzten Figuren oder auch den schnellen Schrittfolgen werden innerhalb eines Taktes mehr als zwei Schritte getanzt. Die am häufigsten getanzte Variante ist mit dem Ausdruck „ quick, quick, slow“ als eine Tanzfolge aus zwei schnellen und einem langsameren Schritt zu tanzen. Doch auch 7 Schrittfolgen innerhalb eines Taktes sind durchaus möglich.